<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Archiving and Interchange DTD v1.3 20210610//EN"
                  "http://jats.nlm.nih.gov/archiving/1.3/JATS-archivearticle1-3.dtd">
<article xmlns:mml="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" dtd-version="1.3" article-type="other">
<front>
<journal-meta>
<journal-id></journal-id>
<journal-title-group>
<journal-title>forTEXT</journal-title>
</journal-title-group>
<issn publication-format="electronic">2943-212X</issn>
<publisher>
<publisher-name>Universitäts- und Landesbibliothek
Darmstadt</publisher-name>
<publisher-loc>Darmstadt</publisher-loc>
</publisher>
</journal-meta>
<article-meta>
<article-id pub-id-type="doi">10.48694/fortext.3729</article-id>
<title-group>
<article-title>Lerneinheit: Topic Modeling mit dem DARIAH Topics
Explorer</article-title>
</title-group>
<contrib-group>
<contrib contrib-type="author">
<contrib-id contrib-id-type="orcid">0000-0001-8047-2232</contrib-id>
<name>
<surname>Horstmann</surname>
<given-names>Jan</given-names>
</name>
<email>dh@jan-horstmann.de</email>
<xref ref-type="aff" rid="aff-1"/>
</contrib>
<aff id="aff-1">
<institution-wrap>
<institution>Universität Münster</institution>
</institution-wrap>
</aff>
</contrib-group>
<pub-date date-type="pub" publication-format="electronic" iso-8601-date="2024-07-10">
<day>10</day>
<month>7</month>
<year>2024</year>
</pub-date>
<volume>1</volume>
<issue>8</issue>
<issue-title>Topic Modeling</issue-title>
<pub-history>
<event>
<event-desc>Erstveröffentlichung: 21.01.2019 auf <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/routinen/lerneinheiten/topic-modeling-mit-dem-dariah-topics-explorer">fortext.net</ext-link>
<date date-type="origdate" iso-8601-date="2019-01-21">
<day>21</day>
<month>01</month>
<year>2019</year>
</date>
</event-desc>
</event>
</pub-history>
<permissions>
<license license-type="open-access">
<ali:license_ref xmlns:ali="http://www.niso.org/schemas/ali/1.0/">https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/</ali:license_ref>
<license-p>-This work is licensed under a Creative Commons
Attribution-ShareAlike 4.0 International License.</license-p>
</license>
</permissions>
</article-meta>
</front>
<body>
<p><bold>Erstveröffentlichung:</bold> 21.01.2019 auf <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/routinen/lerneinheiten/topic-modeling-mit-dem-dariah-topics-explorer">fortext.net</ext-link></p>
<sec id="eckdaten-der-lerneinheit">
  <title>Eckdaten der Lerneinheit</title>
  <list list-type="bullet">
    <list-item>
      <p>Anwendungsbezug: Hans Christian Andersens Märchen</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Methode: Topic Modeling in Prosatexten eines Autors</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Angewendetes Tool: DARIAH Topics Explorer</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Lernziele: Zusammenstellung und thematische Exploration einer
      kleinen bis mittelgroßen Textsammlung (vgl.
      <xref alt="Korpus" rid="glossary-korpus">Korpus</xref>),
      Installation des Tools, Auswertung/Interpretation der
      Ergebnisse</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Dauer der Lerneinheit: ca. 90 Minuten</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Schwierigkeitsgrad des Tools: leicht bis mittel</p>
    </list-item>
  </list>
</sec>
<sec id="bausteine">
  <title>Bausteine</title>
  <list list-type="bullet">
    <list-item>
      <p>Anwendungsbeispiel: Welche Textsammlung wird exploriert?
      Analysieren Sie digital die Themen in einer Auswahl von Hans
      Christian Andersens Märchen.</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Vorarbeiten: Was müssen Sie tun, bevor es losgehen kann? Lernen
      Sie, wie man den Topics Explorer installiert, wie die Textsammlung
      zusammengestellt und in das Tool hineingeladen wird.</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Funktionen: Welche Funktionen bietet Ihnen der Topics Explorer
      zur thematischen Exploration von Textsammlungen? Lernen Sie die
      einzelnen Module des Tools kennen und lösen Sie
      Beispielaufgaben.</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Lösungen zu den Beispielaufgaben: Haben Sie die
      Beispielaufgaben richtig gelöst? Hier finden Sie Antworten.</p>
    </list-item>
  </list>
</sec>
<sec id="anwendungsbeispiel">
  <title>1. Anwendungsbeispiel</title>
  <p>Wir werden in dieser Lerneinheit eine Sammlung von 46 Märchen des
  dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen thematisch
  explorieren. Topic Modeling ist ein auf Wahrscheinlichkeitsrechnung
  basierendes Verfahren zur Exploration größerer Textsammlungen (vgl.
  <xref alt="Distant Reading" rid="glossary-distant-reading">Distant
  Reading</xref>). Das Verfahren erzeugt statistische Modelle (sog.
  <italic>Topics</italic>) zur Abbildung häufiger gemeinsamer
  Vorkommnisse von Wörtern (vgl.
  <xref alt="Kollokation" rid="glossary-kollokation">Kollokation</xref>;
  mehr dazu siehe Topic Modeling
  (<xref alt="Horstmann 2024a" rid="ref-horstmannMethodenbeitragTopicModeling2018" ref-type="bibr">Horstmann
  2024a</xref>)). In dieser Lerneinheit verwenden wir dafür den DARIAH
  Topics Explorer
  (<xref alt="Schumacher 2024a" rid="ref-schumacherToolbeitragDARIAHTopics2018" ref-type="bibr">Schumacher
  2024a</xref>), ein 2018 erschienenes Tool, das sich noch im
  Prototyp-Status befindet. Als Prototyp kann es noch keine sehr großen
  Textsammlungen verarbeiten, es bietet jedoch den Vorteil einer
  grafischen Benutzeroberfläche (vgl.
  <xref alt="GUI" rid="glossary-gui">GUI</xref>) mit interaktiven
  Schaltflächen.</p>
</sec>
<sec id="vorarbeiten">
  <title>2. Vorarbeiten</title>
  <p><italic>Hinweis</italic>: Mit der Veröffentlichung von macOS 10.15
  Catalina hat Apple neue Sicherheitsfunktionen eingeführt, die zu
  Problemen beim Starten des TopicsExplorer führen. Als vorübergehende
  Abhilfe folgen Sie den Anweisungen auf
  <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://dariah-de.github.io/TopicsExplorer/#getting%20started">dieser
  Webseite</ext-link>, um die Anwendung aus dem Quellcode zu
  installieren.</p>
  <p>Zunächst stellen Sie sich Ihre digitale Textsammlung selbst
  zusammen. Für den Topics Explorer benötigen Sie entweder Dateien im
  TXT-Format (vgl.
  <xref alt="Reintext-Version" rid="glossary-reintext-version">Reintext-Version</xref>)
  oder im <xref alt="XML" rid="glossary-xml">XML</xref>-Format. Das
  TextGrid Repository
  (<xref alt="Horstmann 2024b" rid="ref-horstmannRessourcenbeitragTextGridRepository2018" ref-type="bibr">Horstmann
  2024b</xref>) bietet eine umfangreiche Sammlung von verlässlich
  edierten Textdigitalisaten, darunter auch viele Texte Hans Christian
  Andersens. Gehen Sie auf die Seite des
  <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://web.archive.org/save/https://textgridrep.org/">Repositorys</ext-link>
  und rufen Sie rechts oben unter „Explore“ die Autorenliste auf (siehe
  Abb. 1):</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 1: TextGrid-Browser mit
    Explore-Funktion</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TextGridRep_Autorenliste-p_0.png" />
  </fig>
  <p>Klicken Sie dann auf „Andersen, Hans Christian“. Auf der linken
  Seite der sich nun öffnenden Seite klicken Sie dann bei „Dateityp“ auf
  „text/xml“:</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 2: TextGrid-Browser und Dateitypen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TextGridRep_Dateityp-text_xml-p_0.png" />
  </fig>
  <p>Nun haben Sie bereits eine Liste von 47 Texten: 46 Märchen und eine
  Biografie Andersens. Rechts oben unter „Alles herunterladen“ können
  Sie sich diese Sammlung jetzt vollständig als komprimierte
  <xref alt="ZIP" rid="glossary-zip">ZIP</xref>-Datei herunterladen und
  diese dann in Ihrem Downloadordner entpacken (bzw. bei Windows per
  Rechtsklick „extrahieren“):</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 3: ZIP-Datei herunterladen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TextGridRep_Download-p_0.png" />
  </fig>
  <p>TextGrid benennt die heruntergeladenen Dateiordner immer nach dem
  ersten Dokument und fügt ein „etc“ hinzu, Ihr Ordner wird also
  vermutlich „Der_standhafte_Zinnsoldat_etc“ heißen, insofern Sie die
  Anordnung der Dateien in TextGrid zuvor nicht verändert haben.
  Wenn Sie den Ordner öffnen, werden Sie feststellen, dass er sowohl XML
  als auch XML.meta-Dateien (vgl.
  <xref alt="Metadaten" rid="glossary-metadaten">Metadaten</xref>)
  enthält. Für unsere Lerneinheit interessieren uns ausschließlich die
  XML-Dateien. Sie sollten in Ihrer Ordnerübersicht daher die Ansicht
  geordnet nach „Art“ einstellen (bzw. bei Windows nach „Typ“):</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 4: XML-Dateien auswählen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="Korpus_Dateien-anordnen-p.png" />
  </fig>
  <p>So werden Ihnen alle XML-Dateien untereinander angezeigt, was die
  später erfolgende Textauswahl aus dem Topics Explorer heraus deutlich
  erleichtert.
  Die Texte müssen für den Topics Explorer keinem weiteren
  <xref alt="Preprocessing" rid="glossary-preprocessing">Preprocessing</xref>
  unterzogen werden. Je nach wissenschaftlicher Fragestellung kann es
  sich jedoch anbieten, die Texte zu lemmatisieren (vgl.
  <xref alt="Lemmatisieren" rid="glossary-lemmatisieren">Lemmatisieren</xref>)
  (sodass alle Formen eines Worttyps als gleiches Wort behandelt
  werden), mithilfe einer Named Entity Recognition
  (<xref alt="Schumacher 2024b" rid="ref-schumacherMethodenbeitragNamedEntity2018" ref-type="bibr">Schumacher
  2024b</xref>) alle Eigennamen auszuschließen, oder durch eine
  Part-of-Speech-Annotation (vgl.
  <xref alt="POS" rid="glossary-pos">POS</xref>;
  <xref alt="Annotation" rid="glossary-annotation">Annotation</xref>)
  nur eine bestimmte Wortart für die Topics zu nutzen (z.B.
  Substantive). Da wir in dieser Lerneinheit keine so dezidierte
  Fragestellung haben, sondern als Erstkontakt mit Methode und Tool
  Andersens Märchen lediglich thematisch explorieren wollen,
  überspringen wir diese Schritte jedoch – Ergebnisse eines Topic
  Modelings müssen jedoch immer vor dem Hintergrund solcher
  Entscheidungen interpretiert werden.
  Folgen Sie
  <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://web.archive.org/save/https://github.com/DARIAH-DE/TopicsExplorer/releases/tag/v2.0">diesem
  Link</ext-link>, um sich den Topics Explorer für Ihr jeweiliges
  Betriebssystem (Windows, Mac oder Linux) herunterzuladen. Diese
  Lerneinheit arbeitet mit Version 2.0 des Topic-Explorer-Prototypen.
  Nach dem Entpacken der heruntergeladenen ZIP-Datei, findet sich in
  Ihrem Downloadordner ein Ordner mit dem Namen
  „dariah-topics-explorer-2.0-[Betriebssystem]“, in dem Sie das Tool
  finden. Mit einem Doppelklick starten sie das Tool direkt. Beim ersten
  Ausführen müssen Sie in Ihren Sicherheitseinstellungen vermutlich
  einmalig explizit das Öffnen des Programms erlauben. Sollten Sie sich
  unsicher sein, wie das funktioniert, schauen Sie sich unsere
  Videoerklärungen auf Zenodo an (für
  <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074232">MacOS</ext-link>
  (<xref alt="forTEXT 2019a" rid="ref-fortext_2024_11074232" ref-type="bibr">forTEXT
  2019a</xref>),
  <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074222">für
  Windows</ext-link>
  (<xref alt="forTEXT 2019b" rid="ref-fortext_2024_11074222" ref-type="bibr">forTEXT
  2019b</xref>)).</p>
  <p>Die Startseite des Topics Explorers sieht nach dem Öffnen
  folgendermaßen aus:</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 5: TopicsExplorer Startseite</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_Interface-Start-p.png" />
  </fig>
  <p>Lesen Sie den Text auf der Startseite und klicken Sie, wenn Sie
  soweit sind, auf die Schaltfläche „Dateien auswählen“, navigieren Sie
  zu Ihrem Ordner mit den Andersen-Texten und wählen Sie alle
  XML-Dateien aus. Da wir nur die Märchen von Andersen explorieren
  wollen, schließen wir die Datei „-Biographie_Andersen[…]“ in diesem
  Schritt aus (siehe Abb. 6).</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 6: TopicsExplorer: Dateien auswählen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_Upload-corpus-p.png" />
  </fig>
  <p>Als nächstes legen wir fest, welche Wörter vom Topic Modeling
  ausgeschlossen werden sollen. Da in den meisten Fällen die häufigsten
  Wörter thematisch weniger relevant sind (diese sog. <italic>most
  frequent words</italic> (MFW) sind in der Regel hauptsächlich
  Funktionswörter wie <italic>der</italic>, <italic>die</italic>,
  <italic>das</italic>, <italic>denn</italic>, <italic>da</italic>,
  <italic>weil</italic>, <italic>ob</italic>, etc.), kann man entweder
  die Menge der häufigsten Wörter festlegen (voreingestellt sind die 100
  MFW), oder - und das tun wir in dieser Lerneinheit - eine
  personalisierte
  <xref alt="Stoppwortliste" rid="glossary-stoppwortliste">Stoppwortliste</xref>
  erstellen, die für die jeweilige Textsammlung individuell angepasst
  wird, um möglichst konzise Topics zu erhalten. Dafür klicken Sie auf
  den zweiten „Datei auswählen“-Button und navigieren im Ordner des
  Topics Explorers über „sample-corpus“ zu „stopwords“. In diesem Ordner
  finden sich für verschiedene Sprachen Listen von typischen Wörtern,
  die beim Topic Modeling i.d.R. keine Aussagekraft haben. Da Sie diese
  Liste im weiteren Verlauf verändern werden, machen Sie sich am besten
  eine Kopie der Datei „de.txt“ und wählen diese Kopie aus. Die Datei
  können Sie z.B. auch in „stopwords Andersen“ o.ä. umbenennen, damit
  Sie später wissen, für welche Textsammlung diese Stoppwortliste
  angeglichen wurde.</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 7: TopicsExplorer – eine Kopie
    erstellen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorere_stopwordlist-p.png" />
  </fig>
  <p>Sie haben nun eine Sammlung von Texten im gleichen Format
  zusammengestellt und diese in den Topics Explorer geladen sowie eine
  Stoppwortliste hinzugefügt. Damit sind Sie startklar zum Topic
  Modeln.</p>
</sec>
<sec id="funktionen">
  <title>3. Funktionen</title>
  <p>Standardmäßig sind im Topics Explorer 10 Topics und 100 Iterationen
  eingestellt. Diese Werte können Sie im Folgenden jeweils verändern, um
  die Topics zu modellieren, bis sie Ihnen möglichst aussagekräftig
  erscheinen. Eine weitere Einflussmöglichkeit bietet die
  Stoppwortliste, die man nach jedem Durchgang durch diejenigen Wörter
  aus den Topics ergänzen sollte, die keine „thematische“ Aussagekraft
  haben. Dazu öffnen Sie einfach Ihre Andersen-Stoppwortliste und fügen
  am Ende der Liste die weiteren Wörter hinzu (pro Wort eine Zeile).</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 8: Andersen-Stoppwortliste</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="Stoppwortliste-p.png" />
  </fig>
  <p>Ein Blick in die zur Verfügung gestellte Stoppwortliste lohnt sich
  außerdem, wenn Sie eine Fragestellung haben, für deren Beantwortung
  bestimmte Wörter wichtig sein könnten (so stehen auf der Liste
  beispielsweise Wörter wie „müssen“ oder „sollen“ oder sogar „hören“,
  „wissen“ oder „sohn“).
  Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „<bold>Train Topic Model</bold>“
  (siehe Abb. 9), beginnt das Programm mit der statistischen Auswertung.
  Mit nur 100 Iterationen geht das sehr schnell; in späteren Durchgängen
  mit sehr vielen Iterationen oder Topics werden Sie feststellen, dass
  die Berechnung teilweise ziemlich lange brauchen kann.</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 9: Topic Model trainieren</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_TrainTopicModel-p.png" />
  </fig>
  <p><bold><italic>Aufgabe 1</italic></bold>: Führen Sie ein Topic
  Modeling mit den Standardeinstellungen durch und ergänzen im Anschluss
  Ihre Stoppwortliste. Welche Wörter schreiben Sie auf die Liste?</p>
  <p>Nachdem das System das Topic Modeling durchgeführt hat (vgl.
  <xref alt="Text Mining" rid="glossary-text-mining">Text
  Mining</xref>), werden Ihnen die <bold>Topics</bold> in absteigender
  Häufigkeit als Balken angezeigt. Von jedem Topic sehen Sie in dieser
  Ansicht die ersten drei Worte. Im oberen blauen Balken finden Sie
  Module zur Navigation, Exportoptionen und unter „Reset“ können Sie
  einen neuen Topic-Modeling-Durchgang mit veränderten Einstellungen
  starten.</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 10: Ergebnisse des Topic Modelings</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_Durchgang1_Topicliste-p.png" />
  </fig>
  <p>Die Topic-Balken sind klickbar. Wählen Sie beispielsweise das Topic
  „BLUMEN, MUTTER, GARTEN, …“ aus, erhalten Sie eine sortierte Liste der
  15 häufigsten Wörter in diesem Topic und wiederum horizontal
  angeordnete Balken daneben. In diesem Fall werden die 10 Dokumente
  aufgelistet, in denen das jeweilige Topic am ausgeprägtesten vorkommt.
  Unter dem angezeigten Topic werden außerdem die drei statistisch
  (nicht inhaltlich!) vergleichbarsten Topics gelistet.</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 11: Topics auswählen</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_Durchgang1_TopicBlumenMutterGarten-p.png" />
  </fig>
  <p>Dass alle Wörter eines Topics klein (bzw. in der Gesamtübersicht in
  Versalien) geschrieben sind, zeigt, dass der
  Topic-Modeling-Algorithmus im Preprocessing sämtliche Buchstaben in
  Kleinbuchstaben verwandelt. Dieses Vorgehen ist Standard im Topic
  Modeling - einem Verfahren, dass an der (thematischen) Bedeutung von
  Wörtern interessiert ist. Der große Vorteil ist, dass Wörter am
  Satzanfang und die gleichen Wörter in der Satzmitte auf diese Weise
  nicht als unterschiedliche Wörter gerechnet werden. Gerade im
  Deutschen geht damit jedoch auch eine Schwierigkeit einher, die man
  sich bei der Auswertung von Topics vergegenwärtigen sollte: Es gibt
  sehr viele Substantive, die klein geschrieben eine völlig andere
  Bedeutung erhalten, z.B. „spiel“ (als Imperativ), „spinnen“ (als
  Tätigkeit oder Charaktereigenschaft), oder auch das im hier gezeigten
  Topic auftauchende Wort „stand“, das gerade im thematischen
  Zusammenhang mit Blumen ebenso einen Stand bezeichnen als einen
  Hinweis dafür liefern könnte, dass die Erzählungen, in denen dieses
  Topic vorkommt, mit großer Wahrscheinlichkeit im Präteritum
  geschrieben sind.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 2</italic></bold>: Schauen Sie sich das
  ausgewählte Topic und die dazugehörenden Dokumenttitel genau an.
  Anhand welcher Kriterien können Sie die „Korrektheit“ des Topics
  bewerten? Und warum sind im Topic alle Wörter klein geschrieben? Was
  kann das für Schwierigkeiten bei der Topic-Berechnung mit sich
  bringen? Und schließlich: Können Sie anhand dieses einen Topics
  bereits Interpretationshypothesen formulieren, die das Œuvre Andersens
  (oder einen Teil davon) charakterisieren?</p>
  <p>Wenn Sie in der Navigationsleiste auf „<bold>Documents</bold>“
  klicken, erhalten Sie eine Liste all der an dem jeweiligen
  Topic-Modeling-Durchgang beteiligten Texte. Auch hier sind die Balken
  interaktive Schaltflächen. Ein Klick auf ein Topic zeigt nicht nur den
  gesamten Primärtext an, sondern auch die Top 10 der vertretenen Topics
  sowie darauf aufbauend die drei statistisch am meisten vergleichbaren
  Texte der Sammlung.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 3</italic></bold>: Welches Märchen Andersens
  ist das zweitlängste, welches das zweitkürzeste? Welche Topics sind in
  diesen beiden Texten besonders prominent?</p>
  <p>Das Modul „<bold>Document-Topic Distributions</bold>“ zeigt eine
  sog. Heatmap aller Topics (auf der x-Achse) und aller Dokumente (auf
  der y-Achse). Eine grundlegende Annahme im Topic Modeling ist, dass
  jedes Topic mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit in jedem Dokument
  vorkommt. Die besonders geringen Wahrscheinlichkeiten werden in diesem
  Fall vom Topics Explorer auf Null abgerundet. Je stärker ein Topic in
  einem Dokument vertreten ist, desto dunkler ist das jeweilige Feld in
  der Heatmap visualisiert. Rechts oben gibt es in dieser Visualisierung
  noch eine gesonderte Möglichkeit des Downloads: Als Bilddatei (PNG)
  oder als Vektorgrafik (SVG).</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 12: TopicsExplorer Heatmap</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_Durchgang1_Document-Topics-Distribution-p.png" />
  </fig>
  <p><bold><italic>Aufgabe 4</italic></bold>: Über welche Texte lassen
  sich bereits nach diesem ersten Topic-Modeling-Durchgang relativ klare
  „thematische“ Aussagen treffen? Bei welchen Texten haben wir bislang
  kaum einen Einblick in virulente Themen?</p>
  <p>Unter „<bold>Parameters</bold>“ können Sie jederzeit die
  Einstellungen Ihres jeweiligen Topic-Modeling-Durchgangs nachschauen.
  Hier erfahren Sie außerdem, wie ein Topic Modeling evaluiert und
  verbessert werden kann: Durch die Erhöhung der Iterationen werden sich
  die Qualität und das sog. „log-likelihood“ (eine logarithmierte Angabe
  zur statistischen Wahrscheinlichkeit) bis zu einem gewissen Punkt
  erhöhen. Diesen Punkt gilt es durch Erhöhung der Iterationen und
  anschließenden Vergleich der jeweiligen log-likelihood-Zahlen
  herauszufinden.
  Das Modul „<bold>Export Data</bold>“ bietet die Möglichkeit, diverse
  Listenansichten Ihrer Topic-Modeling-Daten gebündelt als ZIP-Datei
  herunterzuladen. Wenn bei Ihnen das Kürzel „.zip“ noch nicht hinter
  der Downloaddatei steht, schreiben Sie es einfach selbst dazu, damit
  Ihr Computer die Exportdateien entpackt (siehe Abb. 13).</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 13: TopicsExplorer Daten exportieren</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="TopicsExplorer_ExportData-p.png" />
  </fig>
  <p>In den Exportdateien werden Ihnen neben der aktuellen
  Stoppwortliste mehrere CSV-Dateien (vgl.
  <xref alt="CSV" rid="glossary-csv">CSV</xref>) (öffnen mit
  <italic>Numbers</italic> oder importieren in <italic>Excel</italic>)
  geboten: eine Liste der Dokumentähnlichkeiten, der Topicähnlichkeiten,
  eine zahlenbasierte Document-Topic-Verteilung und eine Liste der
  erstellten Topics mit den 99 statt nur 15 häufigsten Wörtern jedes
  Topics.
  Ein Klick auf das Modul „<bold>Reset</bold>“ beendet Ihren derzeitigen
  Topic-Modeling-Durchgang und führt Sie auf die Startseite zurück. Hier
  können Sie nun eine erweiterte Stoppwortliste verwenden und die
  Einstellungen (Menge der Topics und Iterationen) verändern. In der
  derzeitigen Version lässt es sich leider nicht vermeiden, dass auch
  die Textsammlung bei jedem Durchgang neu in den Topics Explorer
  hochgeladen werden muss.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 5</italic></bold>: Erweitern Sie Ihre
  Stoppwortliste und erhöhen Sie die Zahl der Iterationen. Mit wie
  vielen Iterationen werden die besten Ergebnisse erzielt? Welche
  Märchen sollte man sich vermutlich näher anschauen, interessiert man
  sich für Metanarration?</p>
</sec>
<sec id="lösungen-zu-den-beispielaufgaben">
  <title>4. Lösungen zu den Beispielaufgaben</title>
  <p>Beachten Sie bei den hier angegebenen Lösungen, dass der
  Algorithmus zum Topic Modeling auf einer wiederholt zufälligen Auswahl
  der Textsegmente basiert. Die Ergebnisse sind bei gleichen bzw. guten
  Einstellungen daher zwar meistens sehr ähnlich, eine hundertprozentige
  Reproduktion von Ergebnissen ist mit diesem Verfahren jedoch nicht
  möglich. Die hier beschriebenen Lösungen können daher leicht von Ihren
  persönlichen Ergebnissen abweichen.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 1</italic></bold>: Führen Sie ein Topic
  Modeling mit den Standardeinstellungen durch und ergänzen im Anschluss
  Ihre Stoppwortliste. Welche Wörter schreiben Sie auf die Liste?</p>
  <p>„Thematisch“ wenig aussagekräftig sind Wörter wie „sodaß“, „elisa“,
  „klaus“, „johannes“, vor allem aber Wörter wie „digitalen“ „lizenz“,
  „bibliothek“, „textgrid“, „andersen“.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 2</italic></bold>: Schauen Sie sich das
  ausgewählte Topic und die dazugehörenden Dokumenttitel genau an.
  Anhand welcher Kriterien können Sie die „Korrektheit“ des Topics
  bewerten? Und warum sind im Topic alle Wörter klein geschrieben? Was
  kann das für Schwierigkeiten bei der Topic-Berechnung mit sich
  bringen? Und schließlich: Können Sie anhand dieses einen Topics
  bereits Interpretationshypothesen formulieren, die das Œuvre Andersens
  (oder einen Teil davon) charakterisieren?</p>
  <p>Auch wenn man die Texte Andersens nicht kennt, kann man anhand der
  Dokumenttitel bereits darauf schließen, dass das Topic korrekt
  zusammengestellt und mit den jeweiligen Dokumenten identifiziert
  wurde: Blumen, Mütter, Gärten, Erde, Kind, Fenster zeigen nicht nur
  selbst eine Zusammengehörigkeit (man könnte hier das Thema „Familie
  und Garten“ konstruieren), sondern auch die Zuordnung zu Dokumenten
  wie <italic>Die Geschichte von einer Mutter</italic>, <italic>Die
  Blumen der kleinen Ida</italic> oder <italic>Das
  Gänseblümchen</italic> erscheinen auch ohne Textkenntnis sehr passend.
  Eine Beispielhypothese auf Grundlage dieses einen Topics der Texte
  Andersens wäre, dass Weiblichkeit in den Märchen dieses Autors mit
  Mutterschaft, Blumen, Gärten, Schönheit und Kindern verknüpft wird,
  womit die vorliegenden Texte sowohl für die Literatur des 19.
  Jahrhunderts als auch für das Genre Märchen als paradigmatisch
  eingestuft werden könnten.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 3</italic></bold>: Welches Märchen Andersens
  ist das zweitlängste, welches das zweitkürzeste? Welche Topics sind in
  diesen beiden Texten besonders prominent?</p>
  <p>Die Dokumente sind unter „Documents“ der Textlänge nach angeordnet.
  Das zweitlängste Märchen ist <italic>Die Galoschen des
  Glückes</italic> mit dem virulenten Thema „schatten, galoschen,
  gerichtsrat, …“ und das zweitkürzeste <italic>Der
  Wassertropfen</italic> mit dem wenig aussagekräftigen Topic „lizenz,
  abend, bibliothek, …“.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 4</italic></bold>: Über welche Texte lassen
  sich bereits nach diesem ersten Topic-Modeling-Durchgang relativ klare
  „thematische“ Aussagen treffen? Bei welchen Texten haben wir bislang
  kaum einen Einblick in virulente Themen?</p>
  <p>Die Texte <italic>Die Prinzessin auf der Erbse</italic>,
  <italic>Die glückliche Familie</italic>, <italic>Die Geschichte von
  einer Mutter</italic>, <italic>Der kleine Klaus und der große
  Klaus</italic> und <italic>Das Feuerzeug</italic> haben stärker
  vertretene Topics vorzuweisen. Vorsicht ist geboten bei der
  vermeintlich stärksten ausgeprägten Themenzuordnung zum Text
  <italic>Der Halskragen</italic>. Der Text selbst ist äußerst kurz und
  das hier als stark vertreten gekennzeichnete Thema beinhaltet sehr
  viele Wörter, die sich auf die Metadaten des Dokumentes beziehen (aus
  dem sog. TEI-Header (vgl.
  <xref alt="TEI" rid="glossary-tei">TEI</xref>)).
  Wenige Aussagen kann man über diejenigen Texte treffen, in denen die
  einzelnen Topics entweder alle sehr ähnlich oder kaum vertreten sind,
  wie z.B. <italic>Die Glocke</italic>, <italic>Der Buchweizen</italic>
  oder auch <italic>Die Hirtin und der Schornsteinfeger</italic>.</p>
  <p><bold><italic>Aufgabe 5</italic></bold>: Erweitern Sie Ihre
  Stoppwortliste und erhöhen Sie die Zahl der Iterationen. Mit wie
  vielen Iterationen werden die besten Ergebnisse erzielt? Welche
  Märchen sollte man sich vermutlich näher anschauen, interessiert man
  sich für Metanarration?</p>
  <p>Kontrolliert und vergleicht man die Werte des log-likelihoods nach
  jedem Durchgang, zeigt sich, dass bei mehr als 2000 Iterationen die
  Zahl nur noch sehr wenig zunimmt. Der höhere Zeitaufwand wird dadurch
  ab einem gewissen Punkt nicht mehr gerechtfertigt und auch aus der
  Nutzer*innenperspektive haben die Topics bei über 2000-5000
  Iterationen eher wieder eine geringere Aussagekraft. Das folgende
  Diagramm visualisiert diese Entwicklung beispielhaft (siehe Abb.
  14).</p>
  <fig>
    <caption><p>Abb. 14: TopicExplorer Evaluation</p></caption>
    <graphic mimetype="image" mime-subtype="png" xlink:href="chart-p.png" />
  </fig>
  <p>Die Stoppwortliste wurde für diese Tests mit den folgenden Wörtern
  erweitert: „andersen“, „bibliothek“, „danske“, „digitalen“, „elisa“,
  „friedrich“, „gretchen“, „holger“, „ida“, „johannes“, „karl“, „klaus“,
  „leipzig“, „lizenz“, „marie“, „sodaß“, „textgrid“ und „tuk“.
  Besonders metanarrativ scheinen die Texte <italic>Der
  Tannenbaum</italic>, <italic>Der Flachs</italic>, <italic>Der
  Buchweizen</italic> und <italic>Der Wassertropfen</italic> zu sein,
  denn beispielsweise in dem hier virulenten Topic „standen, Baum,
  kamen, …“ (bei 2000 Iterationen) kommen sehr viele Worte vor, die das
  Erzählen und die Sprache selbst betreffen.</p>
</sec>
<sec id="externe-und-weiterführende-links">
  <title>Externe und weiterführende Links</title>
  <list list-type="bullet">
    <list-item>
      <p>DARIAH TopicsExplorer:
      <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://web.archive.org/save/https://github.com/DARIAH-DE/TopicsExplorer/releases/tag/v2.0">https://web.archive.org/save/https://github.com/DARIAH-DE/TopicsExplorer/releases/tag/v2.0</ext-link>
      (Letzter Zugriff: 19.09.2024)</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>DARIAH TopicsExplorer installieren:
      <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://web.archive.org/save/https://dariah-de.github.io/TopicsExplorer/#getting%20started">https://web.archive.org/save/https://dariah-de.github.io/TopicsExplorer/#getting%20started</ext-link>
      (Letzter Zugriff: 19.09.2024)</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>TextGrid Repository:
      <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://web.archive.org/save/https://textgridrep.org/">https://web.archive.org/save/https://textgridrep.org/</ext-link>
      (Letzter Zugriff: 19.09.2024)</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Tutorialvideo Sicherheitseinstellungen (MacOS):
      <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074222">https://doi.org/10.5281/zenodo.11074222</ext-link>
      (Letzter Zugriff: 19.09.2024)</p>
    </list-item>
    <list-item>
      <p>Tutorialvideo Sicherheitseinstellungen (Windows):
      <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074232">https://doi.org/10.5281/zenodo.11074232</ext-link>
      (Letzter Zugriff: 19.09.2024)</p>
    </list-item>
  </list>
</sec>
<sec id="glossar">
  <title>Glossar</title>
  <def-list>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-annotation">Annotation</styled-content></term>
      <def>
        <p>Annotation beschreibt die manuelle oder automatische
        Hinzufügung von Zusatzinformationen zu einem Text. Die manuelle
        Annotation wird händisch durchgeführt, während die
        (teil-)automatisierte Annotation durch
        <xref alt="Machine-Learning-Verfahren" rid="glossary-machine-learning">Machine-Learning-Verfahren</xref>
        durchgeführt wird. Ein klassisches Beispiel ist das
        automatisierte
        <xref alt="PoS-Tagging" rid="glossary-pos">PoS-Tagging</xref>
        (Part-of-Speech-Tagging), welches oftmals als Grundlage
        (<xref alt="Preprocessing" rid="glossary-preprocessing">Preprocessing</xref>)
        für weitere Analysen wie Named Entity Recognition (NER) nötig
        ist. Annotationen können zudem deskriptiv oder analytisch
        sein.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-browser">Browser</styled-content></term>
      <def>
        <p>Mit Browser ist in der Regel ein Webbrowser gemeint, also ein
        Computerprogramm, mit dem das Anschauen, Navigieren auf, und
        Interagieren mit Webseiten möglich wird. Am häufigsten genutzt
        werden dafür Chrome, Firefox, Safari oder der Internet
        Explorer.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-close-reading">Close
      Reading</styled-content></term>
      <def>
        <p>Close Reading bezeichnet die sorgfältige Lektüre und
        Interpretation eines einzelnen oder weniger Texte. Close Reading
        ist in der digitalen Literaturwissenschaft außerdem mit der
        manuellen
        <xref alt="Annotation" rid="glossary-annotation">Annotation</xref>
        textueller Phänomene verbunden (vgl. auch
        <xref alt="Distant Reading" rid="glossary-distant-reading">Distant
        Reading</xref> als Gegenbegriff).</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-commandline">Commandline</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die Commandline (engl. <italic>command line
        interface</italic> (CLI)), auch Kommandozeile, Konsole, Terminal
        oder Eingabeaufforderung genannt, ist die direkteste Methode zur
        Interaktion eines Menschen mit einem Computer. Programme ohne
        eine grafische Benutzeroberfläche
        (<xref alt="GUI" rid="glossary-gui">GUI</xref>) werden i. d. R.
        durch Texteingabe in die Commandline gesteuert. Um die
        Commandline zu öffnen, klicken Sie auf Ihrem Mac „cmd“ +
        „space“, geben „Terminal“ ein und doppelklicken auf das
        Suchergebnis. Bei Windows klicken Sie die Windowstaste + „R“,
        geben „cmd.exe“ ein und klicken Enter.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-csv">CSV</styled-content></term>
      <def>
        <p>CSV ist die englische Abkürzung für <italic>Comma Separated
        Values</italic>. Es handelt sich um ein Dateiformat zur
        einheitlichen Darstellung und Speicherung von einfach
        strukturierten Daten mit dem Kürzel <monospace>.csv</monospace>
        , sodass diese problemlos zwischen IT-Systemen ausgetauscht
        werden können. Dabei sind alle Daten zeilenweise angeordnet.
        Alle Zeilen wiederum sind in einzelne Datenfelder aufgeteilt,
        welche durch Trennzeichen wie Semikola oder Kommata getrennt
        werden können. In Programmen wie Excel können solche Textdateien
        als Tabelle angezeigt werden.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-data-mining">Data
      Mining</styled-content></term>
      <def>
        <p>Data Mining gehört zum Fachbereich
        <xref alt="Information Retrieval" rid="glossary-information-retrieval">Information
        Retrieval</xref> und bezieht sich auf die systematische
        Anwendung computergestützter Methoden, die darauf abzielt, in
        vorhandenen Datenbeständen Muster, Trends oder Zusammenhänge zu
        erkennen. Textbasierte Formen des Data Minings sind u. a.
        <xref alt="Text Mining" rid="glossary-text-mining">Text
        Mining</xref>,
        <xref alt="Web Mining" rid="glossary-web-mining">Web
        Mining</xref> und
        <xref alt="Opinion Mining" rid="glossary-opinion-mining">Opinion
        Mining</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-distant-reading">Distant
      Reading</styled-content></term>
      <def>
        <p>Distant Reading ist ein Ansatz aus den digitalen
        Literaturwissenschaften, bei dem computationelle Verfahren auf
        häufig große Mengen an Textdaten angewandt werden, ohne dass die
        Texte selber gelesen werden. Meist stehen hier quantitative
        Analysen im Vordergrund, es lassen sich jedoch auch qualitative
        <xref alt="Metadaten" rid="glossary-metadaten">Metadaten</xref>
        quantitativ vergleichen. Als Gegenbegriff zu
        <xref alt="Close Reading" rid="glossary-close-reading"><italic>Close
        Reading</italic></xref> wurde der Begriff insbesondere von
        Franco Moretti (2000) geprägt.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-gui">GUI</styled-content></term>
      <def>
        <p>GUI steht für <italic>Graphical User Interface</italic> und
        bezeichnet eine grafische Benutzeroberfläche. Ein GUI ermöglicht
        es, Tools mithilfe von grafischen Schaltflächen zu bedienen, um
        somit beispielsweise den Umgang mit der
        <xref alt="Commandline" rid="glossary-commandline">Commandline</xref>
        zu umgehen.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-html">HTML</styled-content></term>
      <def>
        <p>HTML steht für <italic>Hypertext Markup Language</italic> und
        ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung
        elektronischer Dokumente. HTML-Dokumente werden von
        <xref alt="Webbrowsern" rid="glossary-browser">Webbrowsern</xref>
        dargestellt und geben die Struktur und Online-Darstellung eines
        Textes vor. HTML-Dateien können außerdem zusätzliche
        <xref alt="Metainformationen" rid="glossary-metadaten">Metainformationen</xref>
        enthalten, die auf einer Webseite selbst nicht ersichtlich
        sind.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-information-retrieval">Information
      Retrieval</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die Teildisziplin der Informatik, das Information Retrieval,
        beschäftigt sich mit der computergestützten Suche und
        Erschließung komplexer Informationen in meist unstrukturierten
        Datensammlungen.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-kollokation">Kollokation</styled-content></term>
      <def>
        <p>Als Kollokation bezeichnet man das häufige, gemeinsame
        Auftreten von Wörtern oder Wortpaaren in einem vordefinierten
        Textabschnitt.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-korpus">Korpus</styled-content></term>
      <def>
        <p>Ein Textkorpus ist eine Sammlung von Texten. Korpora (Plural
        für „das Korpus“) sind typischerweise nach Textsorte, Epoche,
        Sprache oder Autor*in zusammengestellt.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-lemmatisieren">Lemmatisieren</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die Lemmatisierung von Textdaten gehört zu den wichtigen
        <xref alt="Preprocessing" rid="glossary-preprocessing">Preprocessing</xref>-Schritten
        in der Textverarbeitung. Dabei werden alle Wörter
        (<xref alt="Token" rid="glossary-type-token">Token</xref>) eines
        Textes auf ihre Grundform zurückgeführt. So werden
        beispielsweise Flexionsformen wie „schneller“ und „schnelle“ dem
        Lemma „schnell“ zugeordnet.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-machine-learning">Machine
      Learning</styled-content></term>
      <def>
        <p>Machine Learning, bzw. maschinelles Lernen im Deutschen, ist
        ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz. Auf Grundlage
        möglichst vieler (Text-)Daten erkennt und erlernt ein Computer
        die häufig sehr komplexen Muster und Gesetzmäßigkeiten
        bestimmter Phänomene. Daraufhin können die aus den Daten
        gewonnen Erkenntnisse verallgemeinert werden und für neue
        Problemlösungen oder für die Analyse von bisher unbekannten
        Daten verwendet werden.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-markup">Markup
      (Textauszeichung)</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die Textauszeichnung (eng. <italic>Markup</italic>) fällt in
        den Bereich der Daten- bzw. Textverarbeitung, genauer in das
        Gebiet der Textformatierung, welche durch
        <xref alt="Auszeichnungssprachen" rid="glossary-markup-language">Auszeichnungssprachen</xref>
        wie <xref alt="XML" rid="glossary-xml">XML</xref> implementiert
        wird. Dabei geht es um die Beschreibung, wie einzelne Elemente
        eines Textes beispielsweise auf Webseiten grafisch dargestellt
        werden sollen.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-markup-language">Markup
      Language</styled-content></term>
      <def>
        <p>Markup Language bezeichnet eine maschinenlesbare
        Auszeichnungssprache, wie z. B.
        <xref alt="HTML" rid="glossary-html">HTML</xref>, zur
        Formatierung und Gliederung von Texten und anderen Daten. So
        werden beispielsweise auch
        <xref alt="Annotationen" rid="glossary-annotation">Annotationen</xref>
        durch ihre Digitalisierung oder ihre digitale Erstellung zu
        Markup, indem sie den Inhalt eines Dokumentes strukturieren.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-metadaten">Metadaten</styled-content></term>
      <def>
        <p>Metadaten oder Metainformationen sind strukturierte Daten,
        die andere Daten beschreiben. Dabei kann zwischen
        administrativen (z. B. Zugriffsrechte, Lizenzierung),
        deskriptiven (z. B. Textsorte), strukturellen (z. B. Absätze
        oder Kapitel eines Textes) und technischen (z. B. digitale
        Auflösung, Material) Metadaten unterschieden werden. Auch
        <xref alt="Annotationen" rid="glossary-annotation">Annotationen</xref>
        bzw.
        <xref alt="Markup" rid="glossary-markup-language">Markup</xref>
        sind Metadaten, da sie Daten/Informationen sind, die den
        eigentlichen Textdaten hinzugefügt werden und Informationen über
        die Merkmale der beschriebenen Daten liefern.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-named-entities">Named
      Entities</styled-content></term>
      <def>
        <p>Eine Named Entity (NE) ist eine Entität, oft ein Eigenname,
        die meist in Form einer Nominalphrase zu identifizieren ist.
        Named Entities können beispielsweise Personen wie „Nils
        Holgerson“, Organisationen wie „WHO“ oder Orte wie „New York“
        sein. Named Entities können durch das Verfahren der Named Entity
        Recognition (NER) automatisiert ermittelt werden.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-opinion-mining">Opinion
      Mininig</styled-content></term>
      <def>
        <p>Unter Opinion Mining, oder Sentiment Analysis, versteht man
        die Analyse von Stimmungen oder Haltungen gegenüber einem Thema,
        durch die Analyse natürlicher Sprache. Das Opinion Mining gehört
        zu den Verfahren des
        <xref alt="Text Minings" rid="glossary-text-mining">Text
        Minings</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-pos">POS</styled-content></term>
      <def>
        <p>PoS steht für <italic>Part of Speech</italic>, oder „Wortart“
        auf Deutsch. Das PoS-
        <xref alt="Tagging" rid="glossary-annotation">Tagging</xref>
        beschreibt die (automatische) Erfassung und Kennzeichnung von
        Wortarten in einem Text und ist of ein wichtiger
        <xref alt="Preprocessing" rid="glossary-preprocessing">Preprocessing</xref>-Schritt,
        beispielsweise für die Analyse von
        <xref alt="Named Entities" rid="glossary-named-entities">Named
        Entities</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-preprocessing">Preprocessing</styled-content></term>
      <def>
        <p>Für viele digitale Methoden müssen die zu analysierenden
        Texte vorab „bereinigt“ oder „vorbereitet“ werden. Für
        statistische Zwecke werden Texte bspw. häufig in gleich große
        Segmente unterteilt (<italic>chunking</italic>), Großbuchstaben
        werden in Kleinbuchstaben verwandelt oder Wörter werden
        <xref alt="lemmatisiert" rid="glossary-lemmatisieren">lemmatisiert</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-reintext-version">Reintext-Version</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die Reintext-Version ist die Version eines digitalen Textes
        oder einer Tabelle, in der keinerlei Formatierungen
        (Kursivierung, Metadatenauszeichnung etc.) enthalten sind.
        Reintext-Formate sind beispielsweise TXT, RTF und
        <xref alt="CSV" rid="glossary-csv">CSV</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-stoppwortliste">Stoppwortliste</styled-content></term>
      <def>
        <p>Stoppwörter sind hochfrequente Wörter, meist Funktionswörter,
        die, aufgrund ihrer grammatisch bedingten Häufigkeit,
        beispielsweise die Ergebnisse von inhaltlichen oder thematischen
        Analysen verzerren können. Deshalb werden diese Wörter,
        gesammelt in einer Stoppwortliste, bei digitalen Textanalysen
        meist nicht berücksichtigt.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-tei">TEI</styled-content></term>
      <def>
        <p>Die <italic>Text Encoding Initiative</italic> (TEI) ist ein
        Konsortium, das gemeinsam einen Standard für die Darstellung von
        Texten in digitaler Form entwickelt. Die TEI bietet
        beispielsweise Standards zur Kodierung von gedruckten Werken und
        zur Auszeichnung von sprachlichen Informationen in
        maschinenlesbaren Texten (siehe auch
        <xref alt="XML" rid="glossary-xml">XML</xref> und
        <xref alt="Markup" rid="glossary-markup">Markup</xref>).</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-text-mining">Text
      Mining</styled-content></term>
      <def>
        <p>Das Text Mining ist eine textbasierte Form des
        <xref alt="Data Minings" rid="glossary-data-mining">Data
        Minings</xref>. Prozesse &amp; Methoden, computergestützt und
        automatisch Informationen bzw. Wissen aus unstrukturierten
        Textdaten zu extrahieren, werden als Text Mining
        zusammengefasst.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-type-token">Type/Token</styled-content></term>
      <def>
        <p>Das Begriffspaar „Type/Token“ wird grundsätzlich zur
        Unterscheidung von einzelnen Vorkommnissen (Token) und Typen
        (Types) von Wörtern oder Äußerungen in Texten genutzt. Ein Token
        ist also ein konkretes Exemplar eines bestimmten Typs, während
        ein Typ eine im Prinzip unbegrenzte Menge von Exemplaren (Token)
        umfasst.
        Es gibt allerdings etwas divergierende Definitionen zur
        Type-Token-Unterscheidung. Eine präzise Definition ist daher
        immer erstrebenswert. Der Satz „Ein Bär ist ein Bär.“ beinhaltet
        beispielsweise fünf Worttoken („Ein“, „Bär“, „ist“, „ein“,
        „Bär“) und drei Types, nämlich: „ein“, „Bär“, „ist“. Allerdings
        könnten auch vier Types, „Ein“, „ein“, „Bär“ und „ist“, als
        solche identifiziert werden, wenn Großbuchstaben beachtet
        werden.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-web-mining">Web
      Mining</styled-content></term>
      <def>
        <p>Unter Web Mining versteht man die Anwendung von Techniken des
        <xref alt="Data Mining" rid="glossary-data-mining">Data
        Mining</xref> zur Extraktion von Informationen aus dem World
        Wide Web. Das Web Mining ist ein Teilbereich des Data Minings
        und zählt zu einem der wichtigsten Anwendungsgebiete für das
        <xref alt="Text Mining" rid="glossary-text-mining">Text
        Mining</xref>.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-xml">XML</styled-content></term>
      <def>
        <p>XML steht für <italic>Extensible Markup Language</italic> und
        ist eine Form von
        <xref alt="Markup Language" rid="glossary-markup-language">Markup
        Language</xref>, die sowohl computer- als auch menschenlesbar
        und hochgradig anpassbar ist. Dabei werden Textdateien
        hierarchisch strukturiert dargestellt und Zusatzinformationen i.
        d. R. in einer anderen Farbe als der eigentliche (schwarz
        gedruckte) Text dargestellt. Eine standardisierte Form von XML
        ist das <xref alt="TEI" rid="glossary-tei">TEI</xref>-XML.</p>
      </def>
    </def-item>
    <def-item>
      <term><styled-content id="glossary-zip">ZIP</styled-content></term>
      <def>
        <p>ZIP steht für ein Dateiformat (zip = engl. Reißverschluss),
        in welchem mehrere Einzeldateien verlustfrei, komprimiert
        zusammengefasst werden. ZIP-Dateien werden beim Öffnen entweder
        automatisch entpackt oder lassen sich per Rechtsklick
        extrahieren.</p>
      </def>
    </def-item>
  </def-list>
</sec>
</body>
<back>
<ref-list>
  <title>Bibliographie</title>
  <ref id="ref-fortext_2024_11074232">
    <mixed-citation>forTEXT. 2019a. Tutorial: Sicherheitsaufnahme für
    Internetprogramme Hinzufügen (Mac). 19. Januar.
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074232">https://doi.org/10.5281/zenodo.11074232</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
  <ref id="ref-fortext_2024_11074222">
    <mixed-citation>———. 2019b. Tutorial: Sicherheitsausnahme für
    Internetprogramme Hinzufügen (Windows). 25. Januar.
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.5281/zenodo.11074222">https://doi.org/10.5281/zenodo.11074222</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
  <ref id="ref-horstmannMethodenbeitragTopicModeling2018">
    <mixed-citation>Horstmann, Jan. 2024a. Methodenbeitrag: Topic
    Modeling. Hg. von Evelyn Gius. <italic>forTEXT</italic> 1, Nr. 8.
    Topic Modeling (7. Oktober). doi:
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.48694/fortext.3717">10.48694/fortext.3717</ext-link>,
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/routinen/methoden/topic-modeling">https://fortext.net/routinen/methoden/topic-modeling</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
  <ref id="ref-horstmannRessourcenbeitragTextGridRepository2018">
    <mixed-citation>———. 2024b. Ressourcenbeitrag: TextGrid Repository.
    Hg. von Evelyn Gius. <italic>forTEXT</italic> 1, Nr. 11.
    Bibliografie (30. November). doi:
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.48694/fortext.3794">10.48694/fortext.3794</ext-link>,
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/ressourcen/textsammlungen/textgrid-repository">https://fortext.net/ressourcen/textsammlungen/textgrid-repository</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
  <ref id="ref-schumacherToolbeitragDARIAHTopics2018">
    <mixed-citation>Schumacher, Mareike. 2024a. Toolbeitrag: DARIAH
    Topics Explorer. Hg. von Evelyn Gius. <italic>forTEXT</italic> 1,
    Nr. 8. Topic Modeling (7. Oktober). doi:
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.48694/fortext.3728">10.48694/fortext.3728</ext-link>,
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/tools/tools/dariah-topics-explorer">https://fortext.net/tools/tools/dariah-topics-explorer</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
  <ref id="ref-schumacherMethodenbeitragNamedEntity2018">
    <mixed-citation>———. 2024b. Methodenbeitrag: Named Entity
    Recognition (NER). Hg. von Evelyn Gius. <italic>forTEXT</italic> 1,
    Nr. 9. Named Entity Recognition (30. Oktober). doi:
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://doi.org/10.48694/fortext.3765">10.48694/fortext.3765</ext-link>,
    <ext-link ext-link-type="uri" xlink:href="https://fortext.net/routinen/methoden/named-entity-recognition-ner">https://fortext.net/routinen/methoden/named-entity-recognition-ner</ext-link>.</mixed-citation>
  </ref>
</ref-list>
</back>
</article>
